24. Juli 2013
Der deutsche Wohnungmarkt hat eine schlechte Presse: Gentrifizierung, nicht nachvollziebare Mieterhöhungen, fiese Maklerkosten.
Jetzt kommt mal eine positive Meldung. Jedem einzelnen Deutschen steht so viel Wohnfläche zur Verfügung wie noch nie - nämlich im Schnitt 45 Quadratmeter. Das hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mitgeteilt. Zum Vergleich: Vor 15 Jahren hatte jeder Einwohner durchschnittlich sechs Quadratmeter weniger zur Verfügung.
Gründe gibt es mehrere. Zum einen seien die Ansprüche gewachsen. Zum anderen lebten heute mehr Menschen alleine oder zu zweit - und hätten deshalb im Schnitt mehr Platz für sich.
Doch jetzt kommt der Haken: ganz gerecht verteilt ist der Wohnraum nicht. Ältere haben deutlich mehr Platz als Jüngere, junge Männer mehr als junge Frauen. Am schlechtesten stehen alleinerziehende Mütter dar.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)