25. Juli 2013

KSK-Abgabe von Unternehmen soll weiter steigen

Für mehr als 175.000 Journalisten, Musiker usw. ist die Künstlersozialkasse (KSK) wichtig, weil sie die Kranken- und Rentenversicherung für Freiberufler bezahlbar macht.

Bei manchen Unternehmen ist sie jedoch nicht so beliebt - weil Firmen, die künstlerische Freiberufler beschäftigen, eine Abgabe an die KSK zahlen müssen. Mit dem Geld werden 30 Prozent der Versicherungsbeiträge bestritten - weitere 20 Prozent kommen vom Bund und 50 Prozent von den Freiberuflern selbst. Die Abgabe ist dieses Jahr von 3,9 auf 4,1 Prozent gestiegen. Und wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, soll sie nächstes Jahr auf mehr als 5 Prozent erhöht werden. Für die Zeitung ist das ein Indiz dafür, dass die Finanzlage der KSK wackelt.

Derzeit gibt es ohnehin schon Ärger um die KSK - konkret um die Kontrollen, die überprüfen sollen, ob sich Firmen nicht vor der Abgabe drücken. Es gibt Vorwürfe, dass die Überprüfungen zu wenig bringen. Deshalb wurde auch eine Petition ins Leben gerufen, die den Bundestag dazu bringen soll, sich mit dem Problem zu beschäftigen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)