25. Juli 2013
Ein Mediendeal über 920 Millionen Euro - da will das Bundeskartellamt ganz genau hinschauen.
Die Behörde hat auf den geplanten Verkauf von "Berliner Morgenpost" und "Hamburger Abendblatt" reagiert und eine umfassende Prüfung angekündigt. Die Axel Springer AG will die bekannten Regionalzeitungen an die Funke-Mediengruppe, den früheren WAZ-Konzern, abgeben - außerdem Zeitschriften wie die "Hörzu". Damit das Geschäft zustande kommt, muss das Bundeskartellamt zustimmen. Die Behörde prüft zum Beispiel, ob Unternehmen durch Zukäufe oder Fusionen zu viel Macht am Markt bekommen.
Der geplante Deal stößt bei Gewerkschaften auf Kritik. Der Deutsche Journalistenverband befürchtet, dass Jobs gestrichen werden. Verdi verweist auf die "Westfälische Rundschau", die zur Funke-Mediengruppe gehört. Bei der Zeitung sei die gesamte Redaktion entlassen worden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)