25. Juli 2013

Bergwanderer überschätzen sich häufiger

Es ist eben nicht jeder ein zweiter Reinhold Messner.

Immer mehr Bergwanderer müssen gerettet werden, weil sie sich überschätzen - vor allem beim Klettersteiggehen. Der Deutsche Alpenverein teilte mit, schwierige und lange Klettersteige kämen zwar immer mehr in Mode, viele Menschen seien aber den Anforderungen nicht gewachsen. Rettungskräfte müssten sie dann ins Tal bringen. Nicht weil sie verletzt, sondern völlig erschöpft seien. Diese sogenannten "Blockierungen" machten mittlerweile ein Drittel der Einsätze aus.

Die gute Nachricht der Statistik: Die Zahl der tödlichen Unfälle ist so niedrig, wie seit 60 Jahren nicht mehr. Sie lag 2012 bei 28. Dafür machte der Deutsche Alpenverein das schlechte Wetter verantwortlich. Die Skisaison und die Sommersaison seien kurz gewesen - und deshalb waren auch weniger Urlauber in den Bergen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)