26. Juli 2013

Vollmond stört unseren Schlaf tatsächlich

Und der Vollmond ist doch schuld.

Wer behauptet, dass der Mond verantwortlich dafür ist, dass er nachts wach liegt, kann sich jetzt auf Forscher der Universität Basel berufen. Sie haben nach eigenen Angaben zum ersten Mal nachgewiesen, dass der Mond unseren Schlaf beeinflusst. Wie die Wissenschaftler im Fachjournal Current Biology schreiben, untersuchten sie Hirnaktivität, Augenbewegungen und Hormonveränderungen von 33 Probanden im Schlaflabor. Dabei berücksichtigten sie die Mondphase. Das Ergebnis: Die Versuchspersonen brauchten bei Vollmond durchschnittlich fünf Minuten länger zum Einschlafen und schliefen 20 Minuten weniger pro Nacht. Hirnmessungen ergaben, dass die Tiefschlafphase in Vollmondnächten kürzer war. Auch der Melatoninspiegel sank. Das Hormon ist steuert den Schlaf-Wach-Rhythmus.

Die Forscher vermuten jetzt, dass der Mond nicht nur unseren Schlaf, sondern auch unsere Stimmung oder unsere geistige Leistung beeinflussen könnte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)