26. Juli 2013
Zum Schutz vor Feinden trug der Ankylosaurier eine regelrechte Rüstung - bei manchen waren sogar die Augenlider gepanzert.
Die Mineralien dafür holte er sich offenbar aus seinen Knochen. Wissenschaftler der Universität Bonn haben jetzt herausgefunden, dass die Saurier deshalb zeitweise an Osteoporose litten. Die Krankheit wird auch als Knochenschwund bezeichnet. Die Ankylosaurier kamen mit ihrem Panzer nicht auf die Welt, sondern entwickelten die Knochenplatten in ihren ersten Lebensjahren. Die Bonner Forscher untersuchten die Beinknochen der Saurier und stellten fest: Die ursprünglichen Knochen wurden fast vollständig abgebaut und durch zweite ersetzt. Der gleiche Prozess setzt auch bei alten Menschen ein. Ihre Sekundärknochen sind dann allerdings ziemlich instabil - die der Saurier nicht. Sie verstärkten ihre Zweitknochen mit eingewebten Bindegewebsfasern.
Die Studie ist im Fachjournal PLOS ONE erschienen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)