26. Juli 2013
Eine halbe Stunde Flug, dann war die Rakete schon am Ziel.
Am Donnerstagabend ist im französischen Kourou eine Ariane-5-Rakete mit einer Menge Gepäck gestartet. An Bord hatte sie einen indischen Wettersatelliten und den größten europäischen Kommunikationssatelliten Alphasat. Der wiegt rund 6,7 Tonnen - so viel wie ein ausgewachsener Elefant. Alphasat hat auch Technik der Weltraumorganisation Esa dabei. Darunter ist ein Lasergerät für eine schnelle neue Datenautobahn im Weltall. Sie soll Bilder und Daten per Laserlicht rasend schnell von der erdnahen zur höheren geostationären Umlaufbahn schicken. Von da funken Satelliten die Daten zur Bodenstation. Das ermöglicht eine Übertragung fast in Echtzeit. Bislang klappt das nicht, weil die Erdbeobachtungssatelliten nur jeweils kurz den Kontakt zur Bodenstation halten können.
Alphasat hat mit seinen Solarzellen eine Spannweite von 40 Metern und soll mindestens 15 Jahre im All arbeiten können.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)