26. Juli 2013
Beleidigungen per Mail und über Facebook wurden bislang offenbar unterschätzt.
Das geht aus einer Befragung der Universitäten Münster und Hohenheim hervor. Jeder dritte Schüler ist demnach von Cybermobbing betroffen. In den meisten Fällen wurden sie beleidigt, geheime Informationen wurden weitergeleitet oder Gerüchte verbreitet. Peinliche Fotos und Videos waren eher selten.
Der Studie zufolge sind Opfer und Täter dabei oft nicht zu unterscheiden. Viele Jugendliche haben angegeben, sie seien im Netz gemobbt worden, hätten das selbst aber auch bei anderen gemacht.
Für das Projekt "Cybermobbing an Schulen" wurden 6.000 Schüler befragt. Bis 2015 sind zwei weitere Frage-Durchgänge geplant.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)