26. Juli 2013

Springer-Deal: Verkaufte Zeitungen sollen weiter mit "Welt"-Redaktion zusammenarbeiten

Der Springer-Verlag will zwei seiner Zeitungen abstoßen - aber offenbar trotzdem noch von ihnen profitieren.

Es geht um die "Berliner Morgenpost" und das "Hamburger Abendblatt". Die haben bisher mit der Zeitung "Die Welt" zusammengearbeitet und Inhalte ausgetauscht. So konnte Springer Geld sparen. Diese Zusammenarbeit soll weiterlaufen, wie ein Springer-Sprecher sagte, auch wenn Morgenpost und Abendblatt bald einen neuen Besitzer haben sollten. Wie das funktionieren kann, darüber verhandelt Springer noch mit der Funke-Mediengruppe. Funke will Springer die Morgenpost und das Abendblatt abkaufen. Offen ist, ob nach dem Deal auch andere Blätter von Funke mit der Welt kooperieren könnten. Damit der Verkauf über die Bühne gehen kann, muss aber noch das Bundeskartellamt zustimmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)