26. Juli 2013

Architektur in der Antarktis: Sci-Fi statt Holzhütten

Eine ganze Forschungsstation auf Skiern oder lieber doch eine ins Eis geschnitzte unterirdische Kuppel?

Die Zeitschrift "New Scientist" vergleicht Architekturstile in der Antarktis|http://www.newscientist.com/gallery/antarctic-bases?cmpid=RSS|NSNS|2012-GLOBAL. Entdecker wie Robert Falcon Scott und Roald Amundsen hätten sich mit Hütten aus Holz begnügen müssen, andere hätten sogar nur umgedrehte Boote als Schutz gehabt. Die neuen Gebäude am Südpol seien dagegen weltraumreif.

Die britische Forschungsstation Halley VI ist demnach die erste Polarstation, die mobil ist. Sie steht auf Skiern auf beweglichem Schelfeis. Ein belgisches Pendant kommt ganz ohne Innenheizung aus - geschützt nur durch gute Isolierung. Die indische Bharati-Station wiederum ist eine Art Baukasten aus Schiffscontainern. Noch in Planung ist die unterirdische Variante Dänemarks: Sie ist quasi ins Eis geschnitzt und soll einfach weggeschmolzen werden, wenn sie nicht mehr gebraucht wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)