29. Juli 2013

Wissenschaftler entdecken soziale Online-Netzwerke für sich

Junge Wissenschaftler müssen raus aus dem Elfenbeinturm und rein in soziale Online-Netzwerke.

Das predigt die US-Biologin Christie Wilcox in ihren Social-Media-Seminaren für Forscher. Sie ist der Meinung, jedes Labor sollte über seine Ergebnisse twittern - schließlich gehe die Forschung jeden was an und sei oft mit öffentlichen Geldern finanziert. Außerdem sieht Wilcox das Twittern als notwendige Eigenwerbung für Wissenschaftler. Die "Frankfurter Rundschau" hat das Thema aufgegriffen und zeigt, welche Aktionen im Netz bisher erfolgreich waren. Unter dem Hashtag "overlyhonestmethods" haben junge Forscher Geschichten darüber veröffentlicht, wie problematisch manche Methoden sind - und wie fehlbar Wissenschaftler. Da hieß es zum Beispiel: "Die Hälfte der Fachartikel, die wir zitieren, haben wir gar nicht gelesen, weil man dafür hätte bezahlen müssen." So viel Ehrlichkeit kommt an - meinen Social-Media-Expertin Wilcox und die "Frankfurter Rundschau" und prophezeien: Ehrliche und unterhaltsame Aktivitäten in sozialen Netzwerken sind gut für Forscher und Forschung.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)