29. Juli 2013

Autoknacken für die Forschung: In USA okay, in GB verboten

Es geht um die gleiche Forschung, aber im einen Land bekommt der eine Forscher rechtlichen Ärger, im anderen Land werden seine Kollegen mit Regierungsgeldern gefördert.

Das IT-Magazin "The Register" berichtet über Wissenschaftler, die für die Sicherheit Autos knacken. Ein Forscher von der Uni Birmingham wollte seine Forschung zum Umgehen einer Wegfahrsperre auf einer Konferenz vorstellen und veröffentlichen - das wurde ihm aber laut Medienberichten richterlich untersagt, nachdem der Autohersteller eingeschritten war. Zwei US-Wissenschaftler kennen solche Probleme dagegen nicht. Sie haben ausgetüftelt, wie man ein Auto per Laptop fernsteuern kann, und wollen ihre Ergebnisse ebenfalls auf einer Konferenz vorstellen. Erste Teile ihrer Arbeit werden auch schon veröffentlicht - ohne juristische Einwände. Außerdem fördert die Forschungsabteilung des US-Verteidigungsministeriums (Darpa) ihr Projekt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)