29. Juli 2013

Briten fordern: Twitter soll besser gegen Drohungen vorgehen

Twitter-Nutzer in Großbritannien überlegen, ob sie den Kurznachrichtendienst einen Tag lang boykottieren.

Ihrer Meinung nach tut Twitter zu wenig gegen Drohungen. Sie fordern, dass der Dienst einen Button auf seiner Seite einfügt, mit dem Missbrauch gemeldet werden kann.

Hintergrund ist der Fall einer feministischen Aktivistin. Sie hatte dazu beigetragen, dass auf dem neuen Zehn-Pfund-Schein die Autorin Jane Austen zu sehen ist. Auf Twitter wurde sie deswegen beschimpft - mehrfach wurde ihr sogar mit Vergewaltigung gedroht. In einer Online-Petition fordern mehr als 30.000 Briten, dass Twitter daraus Konsequenzen zieht. Der zuständige britische Geschäftsführer erklärte, die Forderung werde ernst genommen und Twitter denke über Verbesserungen nach.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)