29. Juli 2013
Bisher müssen Menschen, bei denen Alzheimer vermutet wird, meist psychologische Tests und Computertomografien über sich ergehen lassen.
Wissenschaftler der Saarbrücker Universität haben jetzt einen Bluttest entwickelt, der die Diagnose in Zukunft viel schneller und günstiger machen könnte. Bei dem neuen Test wird analysiert, ob das Blut bestimmte Moleküle enthält - genauer gesagt so genannte Nukleinsäuren. Die kommen zwar im Blut jedes Menschen vor, aber bei Alzheimer-Patienten offenbar in einer bestimmten Zusammensetzung. Die Forscher schreiben, dass in ihren Versuchen Genauigkeit, Empfindlichkeit und Präzision des Bluttests bei über 90 Prozent lägen. Jetzt müsse er noch in der Praxis ausprobiert werden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)