29. Juli 2013
Honigbienen sind vielen Chemikalien ausgesetzt, die ihre Abwehrkräfte schwächen.
Das ist schon länger bekannt. Forscher der Universität Maryland und des US-Landwirtschaftsministerium haben jetzt zum ersten Mal auf dem Land - also nicht im Labor - den Einfluss chemischer Pestizide auf Bienen untersucht. Sie sammelten in Feldern an der Nordostküste der USA Pollen aus Bienenstöcken und analysierten sie. So fanden sie heraus, welche Blütenpflanzen die wichtigsten Quellen für Bienen sind und welche Chemikalien in den Pollen enthalten waren.
Auch hier bestätigte sich: Bienen, die mit Pestiziden in Berühung gekommen waren, waren bis zu dreimal anfälliger für Parasiten als Bienen, die den Chemikalien nicht ausgesetzt waren.
Die Ergebnisse des Feldexperiments, so die Forscher, geben weiter Aufschluss über die vielen Faktoren, die mit dem Sterben der Honigbienen zusammenhängen.
Die Studie wurde im Fachjournal "Plos One" veröffentlicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)