30. Juli 2013

Bank of America: Öko-Hochhaus in New York soll CO2-Schleuder sein

Das Gebäude der "Bank of America" in New York ist nicht nur eines der höchsten der Stadt, sondern auch eines der grünsten - angeblich.

Der Wolkenkratzer ist vor drei Jahren eröffnet worden und wurde damals als zukunftsweisend gefeiert. Es gibt ein eigenes Kraftwerk, Regenwasser wird aufgefangen, Licht und die Klimaanlagen reagieren auf Bedarf. Für all das gab es das Umweltzertifikat LEED - zum ersten Mal für ein Hochhaus.

Das Magazin "New Republic" berichtet jetzt, dass der schöne Schein trügt. Daten der Stadt von New York zeigten, dass kein anderes Büro-Gebäude in Manhattan pro Quadratmeter so viel Energie verbraucht wie der "Bank-of-America"-Turm. Das gleiche gelte für den Ausstoß von Treibhausgasen. Größter Stromfresser seien die riesigen Großraumbüros. Jeder Händler habe fünf Computer, die rund um die Uhr liefen. Das Magazin kritisiert: Das LEED-Zertifikat werde für das Design eines Hauses vergeben, aber nicht dafür, wie es genutzt wird.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)