30. Juli 2013
Unser Blick in den Rückspiegel führt uns zum 30. Juli 2003.
Heute vor genau zehn Jahren lief der letzte VW-Käfer vom Band - und zwar in einem Werk in Mexiko. Insgesamt wurden mehr als 21 Millionen Exemplare verkauft. Bis der VW Golf kam, war der Käfer das meistverkaufte Auto der Welt.
Offiziell hieß er gar nicht Käfer, sondern KdF-Wagen. Das steht für "Kraft durch Freude" und stammt aus dem Nationalsozialismus - zu dieser Zeit, nämlich 1938, wurde mit der Produktion der Käfer begonnen. Ziel war es, ein Auto zu bauen, das sich möglichst jeder leisten kann. Für die Produktion wurde von VW 1938 das spätere Wolfsburg gegründet. Und ebenfalls im gleichen Jahr schrieb die "New York Times", dass das Modell die deutschen Autobahnen "wie Käfer" bevölkern werde. Erst in den 60er Jahren übernahm VW selbst diese Bezeichnung.
Ab den 70er Jahren ging es dann - zumindest in Deutschland - mit dem Verkauf bergab, weil es viele modernere Kleinwagen gab. Später wurde er nur noch im Ausland hergestellt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)