30. Juli 2013
"Ein starker Satz und ein wichtiges Signal" - So bewertet die katholische Reformbewegung "Wir sind Kirche" Aussagen von Papst Franziskus zum Thema Homosexualität.
Der Papst hatte gestern für einen offeneren Umgang der katholischen Kirche mit Homosexuellen geworben. Sie sollten nicht an den Rand gedrängt werden. Vor Journalisten sagte Franziskus, er wolle nicht wegen ihrer sexuellen Orientierung über Schwule urteilen. Ein Sprecher von "Wir sind Kirche" bezeichnete die Aussagen als bemerkenswert. Er sprach von einem Befreiungsschlag für Priester, die homosexuell sind und das verbergen müssten. Sie lebten bisher in Angst vor Erpressung oder kirchlichen Sanktionen.
Franziskus' Vorgänger, Papst Benedikt XVI., hatte ein Dokument unterschrieben, wonach Männer mit homosexuellen Neigungen keine Priester sein sollten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)