30. Juli 2013

Glasklar: Das ist eine "Städtische Wärmeinsel"

Passend zu unserem heutigen Tagesthema "Klimaanlagen" erklären wir in unserer Rubrik "Glasklar" den Begriff "Städtische Wärmeinsel":

Es handelt sich hierbei um eine Besonderheit des Stadtklimas. Wärmeinseln entstehen, wenn das Wetter im Sommer eine längere Zeit schön ist und wenig Wind weht. Dann heizen sich Städte tagsüber stark auf und kühlen nachts viel weniger ab, als zum Beispiel das Umland ohne große Gebäude.

Dazu kommt es, weil Gebäude Wärmespeicher sind. Die senkrechten Flächen können viel mehr Sonnenlicht aufnehmen als flaches Land. Nachts strahlen die Häuser die Wärme in den Straßenschluchten gegenseitig ab, wo diese sich staut. Außerdem gibt es in Städten weniger Pflanzen als auf dem Land. Bäume aber spenden Schatten und sorgen dafür, dass Wasser verdunstet. Das hat einen kühlenden Effekt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)