30. Juli 2013
"Hai jagt Mensch" ist eine beliebte Horror-Vorstellung.
In der Realität ist es aber eher "Mensch jagt Hai". Eine Studie hat jetzt analysiert, welche Länder daran am stärksten beteiligt sind. Demnach sind Indonesien und Indien für mehr als ein Fünftel des weltweiten Hai-Fangs verantwortlich. Weitere 18 Länder sind ebenfalls sehr aktiv. China steht nicht auf der Liste, ist aber ein wichtiger Abnehmer für Haiflossen.
Die starke Jagd hat dazu geführt, dass im März fünf weitere Hai-Arten und auch Manta-Rochen auf die Rote Liste der bedrohten Tiere aufgenommen wurden. Weil die Tiere langsam wachsen und sich spät und nur mit wenigen Jungen fortpflanzen, sind sie besonders anfällig für Überfischung. Ohne die Haie kann das Ökosystem Meer aber in Schieflage geraten. Wissenschaftler glauben zum Beispiel, dass deswegen die Zahl der Quallen explosionsartig anwächst.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)