30. Juli 2013

Totenhallen aus der Jungsteinzeit entdeckt

Forscher aus England haben die Überreste von zwei Totenhallen aus der Jungsteinzeit entdeckt.

Die beiden Hallen waren zur Zeit ihrer Entstehung vor 6.000 Jahren offenbar sehr groß. Sie waren 70 beziehungsweise 30 Meter lang. Das Gerüst bestand aus Holz, die Wände waren mit Lehm verputzt. Im Inneren lagerten die Menschen der damaligen Zeit ihre Toten. Allerdings waren die Totenhallen nicht von Dauer: Sie wurden in Brand gesetzt, und die Überreste wurden anschließend mit Erde bedeckt, so dass Grabhügel entstanden. Die dienten den Forschern zufolge als dauerhafte Erinnerung für die Hinterbliebenen.

Hier ein Link zur Pressemitteilung der Forscher. Darin gibt es auch Bilder der Ausgrabungsstätte.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)