30. Juli 2013
Dreck muss sein: Anders als üblich, wird bei der Reinigung der Trierer Porta Nigra darauf geachtet, dass der Schmutz nicht vollständig entfernt wird.
Die schwarze Kruste ist namensgebend für das römische Bauwerk. Doch mittlerweile hat sich so viel Schmutz auf dem Wahrzeichen der Stadt abgesetzt, dass der darunter liegende Sandstein beschädigt wird. Deshalb soll die Porta Nigra gereinigt werden.
Um die schwarze Fassade zu erhalten, muss festgestellt werden, welche Prozesse für die Zerstörung und welche für den Schutz der Sandsteinoberfläche verantwortlich sind. Dazu wird erstmals eine spezielle Ultraschallmesstechnik angewandt.
Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert die Analyse mit rund 68.000 Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)