30. Juli 2013

Leistungsschutzrecht: Viele Verlage bleiben bei "Google News"

Sie bekamen, was sie wollten - aber jetzt wollen sie es nicht mehr.

Die deutschen Verlage hatten dagegen gekämpft, mit ihren Texten bei Google News aufzutauchen. Und mit dem am Donnerstag in Kraft tretenden Leistungsschutzrecht haben sie sich eigentlich durchgesetzt. Nachrichten-Sammeldienste wie Google News müssen dem Gesetz zufolge eine Nutzungsgebühr zahlen, wenn dort Auszüge von Texten der Verlage auftauchen. Google stellte die Verlage deshalb vor die Wahl: Entweder sie verschwinden komplett von Googles Nachrichtenseite - oder sie verzichten auf eine Vergütung. Die meisten Verlage stimmten zu - sie wollen auch ohne Vergütung bei Google News auftauchen. Sie hielten sich aber die Option offen, in Zukunft Geld für die Text-Ausschnitte zu verlangen.

Auch die Axel-Springer AG wird weiterhin bei "Google News" vertreten sein. Der Konzern hatte sich besonders für die Einführung des Leistungsschutzrechts stark gemacht.

Mehr zum Thema gibt's auch in der heutigen Webschau.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)