31. Juli 2013

Bundesregierung: Blue Card für ausländische Arbeitskräfte wird gut angenommen

Für die blaue Karte gibt´s keine rote Karte.

So sieht es jedenfalls die Bundesregierung. Sie ist zufrieden mit der bisherigen Resonanz auf die sogenannte Blue Card für ausländische Arbeitskräfte. Seit einem Jahr gibt es die jetzt und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich hat im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" eine positive Bilanz gezogen.

Nach Angaben des Innenministeriums haben bisher 9.000 ausländische Akademiker die Blue Card in Anspruch genommen. Die Karte ist am 1. August 2012 eingeführt worden. Sie ist für Hochqualifizierte gedacht. Sie bekommen in Deutschland eine Aufenthaltsgenehmigung, wenn sie einen Job mit einem bestimmten Jahresgehalt nachweisen können. Die meisten Blue-Card-Besitzer kamen laut Bundesregierung aus Indien, China, Russland, Syrien und den USA. Die Blue-Card-Besitzer machen nur einen kleinen Teil der Zuwanderer aus. Im vergangenen Jahr kamen insgesamt 164.000 Menschen aus sogenannten "Drittstaaten".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)