31. Juli 2013

Wodka-Boykott: Britische Clubbesitzer protestieren gegen russisches Gesetz zu Homosexuellen-Propaganda

Russischer Wodka dürfte in London in nächster Zeit schwer zu bekommen sein - jedenfalls in Schwulen-Clubs und Bars.

Der Grund: Viele Besitzer beteiligen sich an einem Boykott. Damit wollen sie gegen das Verbot von "Homosexuellen-Propaganda" protestieren. Das gilt in Russland seit gut einem Monat per Gesetz. Es verbietet zum Beispiel, mit Minderjährigen über Homosexualität zu sprechen.

Der Besitzer einer Kette von Szene-Bars sagte der BBC, der Boykott sei ein Akt der Solidarität mit der russischen Gay-Community. Es sei schockierend, dass die Politiker dort einen Schritt zurückgingen, anstatt einen vor. Ins Leben gerufen hat den Wodka-Boykott urspünglich der US-Journalist und Aktivist Dan Savage. Auch in den USA und Kanada beteiligen sich Clubs und Bars daran.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)