31. Juli 2013

Leukämie häufiger in der Nähe von Raffinerien

Dass bestimmte Industrieanlagen sich auf die Gesundheit auswirken können, weiß man spätestens seit dem Film "Erin Brockovich".

Eine neue Studie aus den USA weist jetzt auf die Risiken von Raffinerien hin: Die Forscher fanden heraus, dass in Gebieten rund um Öl-Raffinerien das Risiko höher ist, an einer bestimmten Blutkrebs-Art zu erkranken. Es geht es um das Lösungsmittel Benzol, das durch Raffinerien in die Umwelt gelangt. Die Forscher untersuchten die geografische Verteilung einer bestimmten Leukämie-Art (dem Nond-Hodgkin-Lymphom). Ihr Ergebnis: Je näher Menschen an einer Industrieanlage wohnen, desto gefährdeter sind sie, daran zu erkranken.

Genauer gesagt sinkt das Risiko für jede Meile, die man weiter von einer solchen Anlage entfernt wohnt, statistisch gesehen um 0,3 Prozent. Das klingt erst mal nicht viel. Die Forscher schreiben, dass solche Studien aber Hinweise geben könnten, wie sich die Industrie wirklich auf die Gesundheit des Menschen auswirken kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)