1. August 2013
Alkohol verändert das Gehirn. Das haben schon so einige Studien ergeben. Unter anderem wird das Langzeitgedächtnis geschädigt und Traumata werden schlechter verarbeitet.
Forscher der britschen Universität Keele kommen jetzt zu einem Ergebnis, das erstmal etwas komisch klingt. Sie meinen, nicht der Alkohol selbst sei das Problem, sondern der Kater danach. Das Gehirn wird ihrer Studie zufolge vor allem durch die Prozesse geschädigt, bei denen der Alkohol abgebaut wird. Dabei entstünden andere giftige Stoffe und die sorgten zum einen für den Kater und zum anderen für Schäden im Gehirn.
Die Studie wird heute (Donnerstag) vorgestellt, die Zeitung "Telegraph" hat das Thema vorab aufgegriffen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)