1. August 2013
Die Regierungen der Welt interessieren sich immer stärker für Twitter.
Das Unternehmen teilte mit, dass die Zahl der Anfragen im vergangenen Halbjahr um 40 Prozent gestiegen ist. Von Interesse waren dabei die privaten Informationen über User. Im Transparenz-Bericht des Sozialen Netzwerks heißt es, es werde vor allem nach E-Mail- und IP-Adressen gefragt, die zu einem Twitter-Account gehören.
Drei Viertel der mehr als 1.100 Anfragen in den vergangenen sechs Monaten kamen aus den USA. Nicht mitgezählt werden dürfen Auskunftsersuchen nach dem sogenannten "Patriot Act". Das Gesetz war nach den Anschlägen vom 11. September 2001 im Rahmen des Anti-Terror-Kampfs der USA erlassen worden.
Wie Twitter weiter mitteilte, erhalten die US-Behörden in 67 Prozent der Fälle die erwünschten Informationen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)