1. August 2013
Ein Schwede wollte gerne Serienmörder sein - jetzt wurde er nach mehreren Jahren endgültig entlastet.
Der 63-jährige Sture Bergwall war ab den 90er Jahren wegen eines Raubüberfalls in psychiatrischer Behandlung. In der Folge legte er für mehr als 25 Morde Geständnisse ab. In acht Mordfällen wurde er verurteilt, später widerrief er seine Geständnisse und erklärte, er sei süchtig nach Aufmerksamkeit gewesen und habe unter dem Einfluss von Medikamenten gestanden. Dass Bergwall zum Teil ohne konkrete Beweise so oft verurteilt wurde, gilt in Schweden als einer der größten Justizirrtümer. Jetzt ließ die Staatsanwaltschaft die Anklage in einem letzten Mordfall fallen.
Bergwall ist auf Lebenszeit in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)