1. August 2013

USA kritisieren Assads Gebahren in Online-Netzwerken

Die USA haben die neue Charmeoffensive von Syriens Präsident Baschar al-Assad kritisiert.

Assad versucht neuerdings auf Internetportalen Sympathien zu gewinnen. Beim Foto-Dienst Instagram postet er Bilder, auf denen er Menschen im Krankenhaus besucht, mit Geistlichen spricht oder sich von seinen Anhängern feiern lässt.

Eine Sprecherin des US-Außenministeriums sprach von einer verabscheuenswürdigen PR-Aktion. Assad versuche, die Brutalität des Bürgerkriegs in Syrien zu vertuschen und das Leid zu beschönigen.

Laut dem Online-Portal Meedia hat Assad nach wenigen Tagen fast 30.000 Follower auf Instagram. Wie viele davon gekauft seien, lasse sich nicht überprüfen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)