1. August 2013

Forscher bringen Roboter bei, nicht zu stolpern

Oft fahren Roboter durch die Gegend - HyQ soll stattdessen laufen.

Wissenschafler aus Genua gehen davon aus, dass laufende Maschinen im unebenem Gelände besser vorankommen als fahrende. Ihrem Lauf-Roboter haben sie jetzt beigebracht, dabei nicht zu stolpern. Die Forscher haben Tiere zum Vorbild genommen, die ihre Pfoten reflexartig zurückziehen, wenn sie auf eine Unebenheit treffen. Diesen Reflex haben die Robotiker in einem Algorithmus nachgeahmt. Wenn Sensoren im Roboter-Fuß auf ein Hinderniss treffen, lösen sie einen Wegzieh-Impuls aus. Angeblich funktioniert der Algorithmus so gut, dass die Reaktion nur in Zeitlupe in Videos zu erkennen ist.

Die Wissenschaftler stellen die neue Fähigkeit des Roboters heute im Londoner Naturkundemuseum vor. HyQ soll mal im Gelände eingesetzt werden. Bis jetzt läuft er sieben Kilometer pro Stunde. Die Robotiker wollen ihn auf mehr als 14 km/h bringen.

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Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)