2. August 2013

Eisschmelze in der Arktis beeinflusst Landtiere

Verschiedene Tierarten dürften sich bald öfter kreuzen - so wie jetzt schon Grizzlys und Polarbären.

Forscher gehen davon aus, dass sich manche Bewohner der Arktis durch die schnelle Eisschmelze in Zukunft öfter begegnen als jetzt. Im Fachblatt "Science" schreiben sie, viele Tiere könnten eisfreie Flächen besser überwinden. Das fördere eine Vermischung der Populationen - damit allerdings auch die Verbreitung von Krankheitserregern, die sonst in einer isoliert lebenden Population bleiben würden.

Andere Tierarten sehen die Forscher durch die Eisschmelze bedroht. Dem Karibu - einem nordamerikanischen Reh - drohe zum Beispiel Nahrungsmangel, weil sich die Pflanzenwelt am Rand des schmelzenden Eises verändern werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)