2. August 2013

Orthopädischer Gebetsteppich: Geschäfte laufen gut

Es war das Jahr 2009, es war Ramadan und Adnan Pirisan taten beim Morgengebet die Knie weh.

Da beschloss er, einen orthopädischen Gebetsteppich zu entwickeln. Im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sagt Pirisan, der Teppich sei überall da gepolstert, wo der Körper Kontakt mit dem Boden hat - also an den Knien, der Fußoberseite und der Stirn. Das ist ein heikles Geschäft, wie er erklärt. Man könne schließlich keine Matratze statt einem Teppich zum Gebet nehmen. Vor Gott sei man ein Untertan, der nicht von einem höheren Platz aus bete.

Wie der Erfinder in der "FAZ" sagt, verkauft er inzwischen über 3.000 Teppiche im Jahr, nach Europa, Amerika, Singapur und andere Länder. Für einen Aufpreis gibt es auch eine in Variante mit Kompass, um die Richtung von Mekka zum Gebet nachschauen zu können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)