2. August 2013
Heute blicken wir ins Herkunftswörterbuch und erklären den Begriff "Waldmeister".
Der Name "Waldmeister" existiert seit dem 15. Jahrhundert und entstand aus dem Frühneuhochdeutschen "Waltmeister" - mit "t" -, das vermutlich eine Umformung des Wortes "Waldmiere" ist. Mieren sind eine Pflanzengattung der Nelkengewächse. Und der "Waldmeister" wie wir ihn kennen gehört zu dieser Gattung.
Der Waldmeister als Heilpflanze wirkt gefäßerweiternd, entzündungshemmend und krampflösend - deshalb wird ihm eine "meisterhafte Heilkraft" zugeschrieben. Im Französischen nennt man ihn nicht umsonst "reine des bois", die "Königin der Wälder".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)