2. August 2013

Norweger haben die Nase voll von Englisch als Unterrichtssprache

Uni-Kurse auf Englisch abzuhalten gilt als besonders fortschrittlich - Vorreiter sind die skandinavischen Länder.

Von den Vorteilen sind aber dort offenbar nicht mehr alle überzeugt. Laut einer Untersuchung der norwegischen Wirtschaftsuniversität "Norges Handelshøyskole" nimmt die Unzufriedenheit unter Dozenten und Studenten zu. Lehrende kritisieren demnach am häufigsten, dass es schwieriger sei, auf Englisch sprachliche Nuancen auszudrücken. Die Studenten wiederum erklärten, sie bräuchten mehr Zeit und Energie, um auf Englisch zu schreiben.

Die Leiterin der Studie fordert deshalb die Wiedereinführung von Norwegisch als Unterrichtssprache, zumindest in Bachelorstudiengängen und in der Grundstufe. Die Begründung: In der Muttersprache liest, lernt und merkt man sich Dinge besser.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)