2. August 2013
Zwischen einem Ausbruch können vier Tage liegen, aber auch 50 Jahre.
Der "Steamboat"-Geysir im Yellowstone-Nationalpark ist der größte Geysir der Welt. Jetzt hat er zum ersten Mal seit acht Jahren heißes Wasser ausgestoßen. Nach Angaben des Parks schoß die Fontäne gut 90 Meter in die Höhe. Das Schauspiel dauerte rund 10 Minuten. Im Yellowstone gibt es insgesamt 300 solcher heißen Quellen.
Für die Entstehung eines Geysirs müssen mehrere Faktoren zusammenkommen: Eine unterirdische Wasserversorgung, ein Eruptionskanal, der bis 15 Meter tief in die Erde hinabreicht und eine Wärmequelle in der Erde. Durch Spalten und Risse gelangt das Grundwasser in den Kanal und heizt sich auf. Dampfblasen treiben das heiße Wasser nach oben. Dadurch sinkt unten der Druck rapide ab und das überhitzte Wasser geht schlagartig in Dampf über. Herausgeschleudert wird eine Mischung aus kochend heißem Wasser, Wasserdampf, Mineralien und Gestein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)