2. August 2013
Das höchste Telefonat, die erste Besteigung mit Fahrrad - immer wieder versuchen Bergsteiger, auf dem Mount Everest Rekorde aufzustellen.
Solche Versuche müssen sie vorher bei den Behörden in Nepal anmelden. Die wollen jetzt auch tatsächlich kontrollieren, was die Kletterer am Berg so treiben. Wie die britische "BBC" berichtet, soll ab dem kommenden Frühjahr ein Mitarbeiterteam der Regierung im Base Camp stationiert werden. Sie sollen Expeditionen überwachen, Rettungseinsätze koordinieren und auf den Umweltschutz achten. Ein Behördenvertreter sagte dem Sender, bisher habe man von Unfällen am Berg aus den Medien erfahren. Das solle sich ändern.
Die zusätzliche Kontrolle soll auch seltsamen Rekordversuchen einen Riegel vorschieben. Ein Mitglied des zuständigen Beratungskomitees sagte, ein Kopfstand auf dem Gipfel oder dass sich dort jemand nackt ausziehe, passe nicht zur Würde des Mount Everest. Was die Bergsteiger schließlich auf dem Gipfel machten, könnten die Mitarbeiter aber natürlich nicht überwachen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)