2. August 2013

Zeitung: Studien an Hundeherzen zu Sportlerleistung waren staatlich finanziert

Nicht nur in der DDR, auch in der Bundesrepublik gab es offenbar systematisches Doping.

Das sollen Akten des Bundesarchivs belegen, die Medien vor kurzem öffentlich gemacht haben. Unter anderem sollen sie beweisen, dass Anabolika offiziell an Sportlern getestet und Studien mit Steuergeldern finanziert wurden.

Die Märkische Oderzeitung und die Main-Post berichten jetzt von Tierversuchen mit Hunden. Angeblich sollen in den 70er Jahren Hundeherzen verändert worden sein, um herauszufinden, wie sich der weibliche Zyklus und die Anti-Baby-Pille auf die Leistungsfähigkeit von Sportlerinnen auswirken. Den Hunden soll danach das Herz entnommen worden sein. Ein Professor der Uniklinik Würzburg bezeichnete die Versuche aus heutiger Sicht als "ethisch verwerflich und illegal".

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)