2. August 2013
Es war eine der optimistischsten Meldungen der letzten Jahre: Das Himalaya-Königreich Bhutan führt das Bruttonationalglück ein.
Damit soll erreicht werden, dass sich der Staat nicht nur um Wirtschaftswachstum kümmert, sondern dass sich die Menschen besser fühlen und auch die Kultur und Umwelt des Landes geschützt werden. Jetzt äußert der neue Regierungschef von Bhutan Zweifel am Konzept "Bruttonationalglück". Tshering Tobgay sagte der Nachrichtenagentur AFP, das Streben nach Glück sei kein politisches Allheilmittel. Die Doktrin habe von den Problemen des Landes abgelenkt. Für ihn sei es schwer zu verstehen, wie man mit dem Konzept gegen Verschuldung, Arbeitslosigkeit oder Korruption vorgehen solle.
Mehr über Bhutans Suche nach dem Glück gibt's bei "Deutschlandradio Kultur".
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)