3. August 2013

Neue Erkenntnisse in der Hirnsimulation

Noch geht es nicht: das, was im Gehirn passiert, komplett am Computer zu simulieren. Aber die Wissenschaft ist da jetzt einen Schritt weiter.

Bisher konnten Forscher gerade mal einen Kubikmillimeter des Hirnbereichs simulieren. Mit Hilfe des fü+nfstgrößten Computers der Welt haben haben Wissenschaftler nun ein Modell entwickelt, das die Verschaltung des menschlichen Nervensystems in einem Prozent des Gehirns abbildet. Damit wird die biologische Aktivität der Nervenzellen innerhalb einer Sekunde nachgeahmt.

Für die Berechnung der Hirnaktivität benötigte der im japanischen Köbe installierte "Supercomputer K" rund 1 Petabyte Speicherplatz. Das ist ungefähr so viel wie der Arbeitsspeicher von 250.000 PCs.

Wissenschaftler versprechen sich von der Simulation der Hirnaktivitäten neue Erkenntnisse zu Ursachen von Parkinson oder Alzheimer.

http://www.fz-juelich.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/UK/DE/2013/13-08-02RekordK.html

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)