3. August 2013

Italien: Autoverbot soll Kolosseum in Rom schützen

Am Kolosseum in Rom dürfen ab heute keine Autos mehr fahren.

Die Stadtverwaltung hat die befahrene Straße rund um das Amphitheater weitgehend abgeriegelt. Nur noch öffentliche Verkehrsmittel, Taxis und Einsatzwagen sind erlaubt. Bürgermeister Ignazio Marino will den Verkehr dadurch von 1.200 auf 40 Autos pro Stunde drosseln. So soll das verschmutze Kolosseum vor weiteren Abgasen geschützt werden. Außerdem sollen neue Ausgrabungen möglich sein.

Die verkehrsberuhigte Zone war ein Wahlkampfversprechen des neuen Bürgermeisters Marino. Er ist seit zwei Monaten im Amt. Langfristig will er die komplette Straße zwischen Kolosseum und Piazza Venezia zur Fußgängerzone machen. Kritiker befürchten, dass sich dadurch die chaotische Verkehrssituation in der italienischen Hauptstadt verschärft.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)