5. August 2013

Luftloch-Warngerät wird vom DLR entwickelt

Achtung, da hinten kommt ein Luftloch!

Das Problem bei Luftlöchern ist, dass man nicht vor ihnen warnen kann, weil man sie nicht sieht. Ein Flugzeug fliegt einfach durch, und dann können die Passagiere schon mal kräftig durchgeschüttelt werden. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt testen jetzt ein Gerät, dass Luftturbulenzen präzise bestimmen soll.

Ein Laserstrahl schickt kurzwelliges UV-Licht in Flugrichtung. Damit wird ermittelt, wie sehr die Dichte der Luft vor dem Flugzeug schwankt. Damit lassen sich Turbulenzen ermitteln.

Das langfristige Ziel der Wissenschaftler ist, dass Passagiere durch die Crew rechtzeitig gewarnt werden, oder dass die Region einfach umflogen werden kann.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)