5. August 2013
Sie haben einen Arbeitsvertrag, aber da steht nur drin, dass sie vielleicht arbeiten könnten, wenn die Firma sie gerade braucht.
Rund eine Million Briten, viel mehr als bisher gedacht, haben "Null-Stunden-Verträge". Ein festes Monatseinkommen gibt es nicht, und die Angestellten wissen oft nur sehr kurzfristig, wann sie arbeiten sollen.
In einer Berufsverband-Umfrage sagte gut ein Drittel der Betroffenen, sie hätten nicht immer genug Geld für den einfachen Lebensunterhalt.
Die britische Regierung war davon ausgegangen, dass nur 250.000 Briten einen solchen Null-Stunden-Vertrag haben. Dass die Zahl jetzt viermal höher ist, wird von der Opposition kritisiert. Der Berufsverband für Personalmanager dagegen sagt, durch diese hochflexiblen Jobs habe Großbritannien trotz Wirtschaftsflaute vergleichsweise wenige Arbeitslose.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)