6. August 2013
Die "Washington Post" ist eine der renommiertesten US-Tageszeitungen: Ihre Reporter brachten unter anderem in den 70er Jahren den Watergate-Skandal ins Rollen.
Doch das hat sie nicht vor der Zeitungs-Krise bewahrt. Jetzt verkaufen die bisherigen Verleger die "Washington Post" für 250 Millionen US-Dollar. Zuvor hatten sie noch versucht, die schrumpfende Auflagen und fallenden Anzeigen-Einnahmen damit wett zu machen, dass sie die Büros in Chicago, Los Angeles und New York schlossen.
Käufer ist der Internetunternehmer Jeff Bezos. Er ist auch Chef des Online-Händlers Amazon, kauft die Zeitung aber nach Angaben der bisherigen Verleger als Einzelperson.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)