6. August 2013
Sie heißen Locked-In-Patienten - Menschen, die zwar bei vollem Bewusstsein, aber bewegungs- und sprachunfähig sind.
Forscher der Uni Marburg haben jetzt zusammen mit internationalen Kollegen ein System entwickelt, um mit diesen Locked-In-Patienten zu kommunizieren. Ein Laptop und eine angeschlossene Kamera registrieren dabei Veränderungen in der Größe und Stellung der Pupillen der Patienten - so können sie auf einfache Ja-oder-Nein-Fragen reagieren. Ein besonderes Training ist nach Angaben der Entwickler nicht notwendig.
Menschen mit dem Locked-In-Syndrom können oft nur die Augen bewegen und sich auf diese Weise verständlich machen. Ihr Hössinn ist aber intakt. Ursache für den Zustand kann zum Beispiel ein Schlaganfall sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)