6. August 2013
Es ist noch nicht mal klar, ob Hillary Clinton tatsächlich bei der nächsten US-Präsidentenwahl 2016 kandidieren will.
Trotzdem sorgt schon der Gedanke daran bei den US-Republikanern offenbar für Unruhe. Sie protestieren bei den beiden Fernsehsendern CNN und "NBC Entertainment", weil diese Dokumentarfilme über Hillary Clinton planen. Sollten die Sender die Pläne nicht bis 2014 fallen lassen, drohen die Republikaner damit, die Vorwahl-Debatten im Fernsehen zu boykottieren. Ihr Parteichef Reince Priebus findet nämlich, die Filme seien unzulässige Wahl-Werbung für Hillary Clinton. CNN erwiderte, sollten die Republikaner tatsächlich die Vorwahl-Debatten boykottieren, würden sie ihren Wählern einen "wahren Bärendienst" erweisen.
Hillary Clinton war 2008 in der parteiinternen Vorauswahl der Demokraten gegen den heutigen Präsidenten Barack Obama ausgeschieden. Unter Obama war sie für eine Amtszeit Außenministerin, erklärte dann aber ihren Rückzug aus der Politik. Trotzdem halten sich Gerüchte, sie könnte 2016 einen neuen Anlauf auf die US-Präsidentschaft nehmen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)