6. August 2013

Sachsen-Anhalt soll weg: sagt ein bayerischer Publizist

Ein ganzes Bundesland abschaffen - das fordert der Feuilletonist Gustav Seibt.

Sein Zitat: "Länder wie Sachsen-Anhalt sollte man zumachen".

Der aus Bayern stammende Publizist erklärte der "Süddeutschen Zeitung", Länder wie Sachsen-Anhalt, die nur noch gut zwei Millionen Einwohner hätten, könnten genauso gut von Potsdam oder Erfurt aus mitregiert werden.

Seibt begründet seine provokante These mit besonders knappen Kassen und betont, wie wichtig dennoch der Schutz der Kultur sei. Sachsen-Anhalt müsse unter anderem die Finanzierung von Weltkulturerbschaften, Residenzen, Burgen und Theatern stemmen.

Auch wenn einige davon von weltgeschichtlicher Bedeutung sind, spare das Land inzwischen an Allem. Seibt findet, stattdessen solle es sich lieber die eigene Regierung sparen, und damit die Eigenständigkeit.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)