7. August 2013
Kolumbien hat die Flussblindheit offenbar ausgerottet.
Das meldet das Wissenschaftsmagazin "New Scientist". Demnach ist der lateinamerikanische Staat das erste betroffene Land, dass die Tropenkrankheit vollständig auslöschen konnte.
Sie wird durch Fadenwürmer verursacht, die von bestimmten Mücken übertragen werden. Die Blutsauger kommen in der Nähe fließender Gewässer vor, was den Namen der Krankheit erklärt. Die kleinen Fadenwürmer sind gefährlich, da sie durch den gesamten Körper wandern und die Augen erreichen können. Dort schädigen sie das gesamte Organ und können zu schweren Sehbehinderungen und Blindheit führen.
Weltweit sind etwa 18 Millionen Menschen infiziert - die meisten von ihnen in Afrika und Südamerika.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)