7. August 2013
Monarchfalter legen auf ihren Reisen durch die USA tausende von Kilometern zurück.
Die Falter, die im mexikanischen Winterquartier ankommen, sind nicht die selben, die losgeflogen sind. Denn so ein Flug dauert mehrere Generationen. Bisher hatten Insektenforscher nur eine ungefähre Idee von den Routen, die die Falter nehmen. Jetzt haben Wissenschaftler aus den USA und Australien erstmals genau ermittelt, wer von wo nach wo fliegt. Sie identifizierten die Schmetterlinge anhand einer chemischen Substanz in den Flügeln, die sich je nach Herkunft der Tiere unterscheidet. Im Sommer reisen sie von Mexiko aus wieder nach Norden, einige sogar bis nach Kanada. Anhand der Reisedaten soll in Zukunft bestimmt werden, in welchen Teilen der USA die Lebensräume der Insekten geschützt werden müssten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)