7. August 2013
"Googlen" ist ja schon ein fester Bestandteil unseres Wortschatzes - weil über 90 Prozent der Suchanfragen im Internet über Google laufen.
Der Internetpionier Werner Zorn sieht das beinahe-Monopol von Google und anderen großen Firmen als Gefahr. "Im Internet setzt sich immer das Beste durch. Das Zweitbeste hat schon Mühe." Zorn sagte der Deutschen Presse-Agentur, er betrachte die Aktivitäten der großen Internetkonzerne mit Sorge. Er meint, dass die Phase des demokratischen, offenen Netzes vorbei ist. Er und seine Mitstreiter hätten nicht ans Geschäft gedacht, sondern sich als Entdecker und Missionare gesehen.
Werner Zorn ist Informatiker und war 1984 am Empfang der ersten E-Mail-Nachricht in Deutschland sowie am Aufbau der Internets beteiligt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)